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Juli 15, 2010
Kaum eines unserer Video-Projekte hat so lange auf seine Umsetzung warten müssen, wie dieses. Gut Ding brauch aber eben Weile und das hat sich auch in diesem Fall bewahrheitet.
Bei hochsommerlicher Hitze geht es in den frühen Nachmittagsstunden los Richtung Tagesziel, unserem Nachtquartier. Zuerst noch pedalierend, bald aber nur mehr schiebend und tragend geht es Meter für Meter aufwärts. Nach vier Stunden ist endlich die erlösende Hütte in Sicht, in der wir uns kurz vor Küchenschluss noch schnell stärken. Mit dem Sättigungsgefühl wächst die Motivation auch wieder und so beschließen Horst und ich den Gipfel zu erklimmen, um dort den Sonnenuntergang anzusehen.
Bei bestem Wetter schießen wir ein paar Fotos und genießen die letzten wärmenden Strahlen des Tages.


Nach einem Schlummerbier, ohne dem ein Einschlafen am Lager kaum möglich ist, herrscht auch schon bald Nachtruhe.
Die Vorfreude auf eine geniale Abfahrt und ein herzhaft schnarchender Lagergenosse erleichtern das Aufstehen kurz vor fünf Uhr. Wieder machen wir uns auf, den Gipfel zu erreichen, diesmal ist Andi mit seiner Kamera auch dabei.
Horst auf den letzen Metern zum Gipfel:

Am Gipfel:

Nachdem wir die ersten Sonnenstrahlen eingefangen haben geht es über eine kurze technische Abfahrt zurück zur Hütte, wo erst einmal ordentlich gefrühstückt wird.
Danach folgt eine sensationelle Abfahrt, auf der die mühseligsten Abschnitte des Vortages den meisten Spaß bringen.

Andi hat in gekonnter und bewährter Weise die Abfahrt mit seiner Videokamera dokumentiert. Herausgekommen ist ein feines Filmchen mit über neun Minuten Länge:
http://www.vimeo.com/13231199
Wer die Zeit nicht hat, sollte sie sich nehmen ;-) oder eben die Kurzversion davon ansehen:
http://www.vimeo.com/13309305
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Juli 5, 2010
Vergangenes Wochenende hatte ich das Glück, bei bestem Wetter ein ambitioniertes Projekt umsetzen zu können, dessen Ziel die Besteigung und anschließende Befahrung des viert höchsten Berges Österreichs war.
Nach einem problemlosen Aufstieg auf das Defregger-Haus und einer Übernachtung auf demselben, am nächsten Morgen um 5:45 Uhr dann der große Schreck: Andis Videokamera verweigert ihren Dienst. Durch die Gletscherausrüstung ohnehin mit viel Gepäck am Rücken haben wir auf jedes Gramm zu viel verzichtet und so nicht einmal einen kleinen Fotoapparat als Backup mit.
Schade zwar, aber eigentlich auch egal.
Durch das Fehlen der Video- und Fotoausrüstung wird der Blick wieder für das Wesentliche, nämlich das Bergerlebnis geschärft. Nach nur zweieinhalb Stunden erreicht unsere kleine Seilschaft den Gipfel des Großvenedigers und das, obwohl ich mein Bike mittrage. Die Sicht und das Gefühl am Gipfel sind überwältigend, kaum noch eine Mountainbiketour hat mich derart bewegt. Die folgende Abfahrt über den Gletscher, natürlich durch ein Seil gesichert, wird dann doch noch dokumentiert und zwar von beinahe allen Mitgliedern der vier oder fünf Seilschaften denen wir bergab begegnen. Speziell ungarische Bergsteigerforen dürften ein heißer Tipp für Fotos dieser Aktion sein ;-)
Die großartigen Eindrücke, die ich bei der Befahrung des Großvenedigers gewinnen konnte, sind leider über eine Webseite schwer zu teilen, aber um vielleicht doch einen Eindruck zu bekommen, habe ich am Defregger-Haus eine Ansichtskarte erworben (Der Gipfel des Großvenedigers ist links im Bild zu erkennen):

Außerdem hat Andi ein paar schöne Aufnahmen vom ersten Tag zusammengeschnitten:
http://www.vimeo.com/13080491
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Juni 16, 2010
Nach wochenlangen Regenfällen, die speziell den von Natur aus pessimistischen Österreicher schon an der Existenz warmer Jahreszeiten im mitteleuropäischen Raum zweifeln ließen, konnte ich mit einigen Bike-Kollegen ein erstes sonniges Wochenende in den österreichischen Bergen verbringen.
Es ist immer wieder schön, wenn durch Karten- und Internetrecherche ausgearbeitete Touren die Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern sogar übertreffen. So ist die Samstagstour von einer gewagten Neuentdeckung vor einigen Jahren zu einem jährlichen Highlight avanciert; der, schon lange geplanten und nun endlich befahrenen, Tour vom Sonntag könnte ein ähnliches Schicksal bevorstehen :-)
Danke an Martin, der einige feine Fotos zur folgenden Galerie beigesteuert hat!
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Mai 30, 2010
Äußerst ernüchternden Wettervorhersagen sämtlicher meteorologischer Stationen zum Trotz ließen sich Daniel, Horst, Wolfgang und ich nicht davon abbringen, unser Vorhaben das erste der langen Wochenende im Mai am Gardasee zu verbringen, umzusetzen.
Wir sollten es nicht bereuen, wir blieben fast alle vier Tage von Regengüssen verschont und sogar der ein oder andere Sonnenstrahl fand seinen Weg zu den Bergen am Ufer des Lagos.
Auch wenn man die Wettersituation vielleicht nicht als typisches “Fotowetter” bezeichnen kann, ein paar Impressionen habe ich dennoch aus Italien mitnehmen können.
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Mai 4, 2010
“Gut versicherter Klettersteig” steht auf dem Hinweisschild welches Andi und mir den Weg für den Aufstieg und die spätere Abfahrt weist. Zugegeben, wenn man an einen Klettersteig denkt, kommt einem wahrscheinlich ein noch anspruchsvollerer Steig in den Sinn, doch für eine Abfahrt mit dem Bike stellt der felsige Weg in steilem Gelände eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Die von zahlreichen Wanderschuhen polierten Felsen tun ihr Übriges, um keine Langeweile während der Abfahrt aufkommen zu lassen.
Eben diese Kurzweiligkeit der besagten Abfahrt einzufangen war Andi´s erklärtes Ziel:
http://www.vimeo.com/11381940
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Mai 2, 2010
Andi wollte die Vollmondnacht letzte Woche für die Realisierung einer Videoidee nutzen und lud zum gemeinsamen Nightride auf der Hausstrecke der Wiener für schwerkraftorientiertes Biken, dem Nasenweg, ein.
Die laue Sommernacht mit zwei MyTinySun-Lampen illuminierend genoss ich mit Birgit, Andi, Niki und Wolfgang den herrlichen Blick über Wien und den flowigen Trail am Rande der Stadt.
http://www.vimeo.com/11643836
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März 22, 2010
Endlich lassen milde Temperaturen und zarte Sonnenstrahlen erahnen, dass es auch noch andere Jahreszeiten als den Winter gibt. Die Gipfel der Ostalpen mit all ihren wunderbaren Trails sind zwar noch unter einer dicken Schneedecke begraben, aber nach zahlreichen Schneetouren ist nun der ideale Zeitpunkt um seine Fahrtechnik für die kommende Saison aufzupolieren.
Am meisten Spaß macht mir das auf meinem “Spielplatz” fast direkt vor der Haustüre. Nur wenige Zehnermeter über der Altstadt von Mödling bilden verwinkelte Pfade, Treppen und Kalkstein eine Spielwiese mit zahlreichen Schlüsselstellen, unzähligen möglichen Linien und immer wieder neuen Herausforderungen.
Andi war einmal mehr mit von der Partie um in die Bikesaison 2010 gleich einmal mit einem Video zu starten.
http://www.vimeo.com/10322780
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März 2, 2010
Für meinen einwöchigen Skitrip nach Schladming habe ich sicherheitshalber auch mein Rad eingepackt. Der Hintergedanke liegt auf der Hand; nahezu jedes Skigebiet bietet neben Pisten meist auch Rodelbahnen und die lassen sich mit dem Bike in hervorragender und spaßiger Weise befahren. Im Skigebiet Planai-Hochwurzen ist es die Hochwurzen die zur Befahrung mit Rodel oder Radel einlädt. Über sieben präparierte Rodelbahn-Kilometer führt die Strecke vom Gipfel der Hochwurzen zu den Talstationen der Bergbahnen und bedeutet dabei einen “Verlust” von 700 Höhenmetern.
Als Biker hat man natürlich einen entscheidenden Nachteil gegenüber der Rodlern; während Letztgenannte bequem mit der Seilbahn dem Gipfel entgegenschweben, sind des Radlers Muskeln gefordert, ehe er sich dem Abfahrtsrausch hingeben kann. Aufgrund der hohen Temperaturen war die Bahn trotz Präparation ziemlich weich, was 7km Schiebestrecke bergauf und einige Kehren mit viel weichem Schnee bei der Abfahrt bedeutete.
Die nächtliche Rodelaktion bot mir aber auch Gelegenheit das Equipment, welches mir mein neuester Sponsor MyTinySun zur Verfügung gestellt hat unter entsprechenden Bedingungen zu testen. Erstes knappes Fazit: schön hell, sehr leicht und extrem kompakt.
Dank einem kurzen Telefonanruf und der Spontaneität von Andi gibts auch ein nettes Filmchen vom Radelfahren auf der Rodelbahn:
http://www.vimeo.com/9789442
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Februar 15, 2010
Wer im vergangenen halben Jahr eine gemeinsame Tour mit mir gefahren ist, hatte eine gute Chance mit einer seltsamen, analogen Kamera fotografiert zu werden. Grund hierfür war, dass ich von der Lomographic Society als LOMO-Amigo ausgewählt wurde. Nachdem ich mit der faszinierenden Kamera aus Russland fast ausschließlich Bike-Fotos geschossen habe, möchte ich auch hier einige Aufnahmen herzeigen.
Wer mehr über die Kamera erfahren möchte, kann auf meinem Foto-Blog johannespistrol.com vorbeischauen. Dort habe ich ein paar technische Einzelheiten und Erfahrungen zusammengeschrieben.
Alles Rund um LOMO-Kameras und ihre rasend schnell wachsende Fangemeinde gibt es auf www.lomography.com.
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Februar 15, 2010
Der heurige Winter hat uns in Ostösterreich verhältnismäßig viel Schnee und tiefe Temperaturen beschert, ideale Bedingungen also zum Winterbiken.
Nachstehend könnt ihr zwei von Andis Videos sehen:
http://www.vimeo.com/9429563
http://www.vimeo.com/9450144