lienz

Rückblick auf ein paar wunderbare Tage in Lienz…

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dolomite hellkat

Bereits im vergangenen Jahr habe ich im Zuge eines Urlaubs bei Kurt Resch einen Gipfel im Latemar ausfindig gemacht und Alexandra Marschner mit einer grenzwertigen Tour beglückt.
Die Kletterei ein paar hundert Meter unterhalb des Gipfels war damals offenbar nicht mühsam genug, um mich von einer Wiederholung in diesem Jahr abzuhalten.

Gerade im grenzwertig fahrradtauglichen Gelände ist es fein, wenn man sich aufs Equipment verlassen kann. Ein großes Dankeschön gilt deshalb Syntace – Home of Liteville, SQlab, Bimato sports und SR Suntour Inc. für das großartige neue Radl, das mich auch bei der gewagten Premierentour nicht im Stich gelassen hat. Ganz besonders dankbar bin ich Kenda Tires Europe für ihren Support und den absurd griffigen #Hellkat sowie die Unterstützung des Videos!
Thank you, Colin Stewart, for the pics, the video and two great days in the mountains!

 

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early kaiser

Die schönste Zeit am Berg sind wohl die ersten oder letzten Stunden des Tages. Um die frühen Morgenstunden am Berg zu erleben, ist meist mehr Überwindung und ein sehr zeitiges Aufbrechen notwendig. Hat man die nötige Motivation aber erst einmal aufgebracht und steht nach einigen Stunden am Gipfel, um sich von den ersten Sonnenstrahlen des jungen Tages wärmen zu lassen, sind alle Mühen schnell vergessen. So auch bei unserer Frühschicht im geliebten Kaisergebirge:

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spielwiese

Mödling ist nicht Innsbruck und der Anninger ist nicht die Serles, aber dennoch habe ich eine Spielwiese vor der Haustüre, die als Trainingsgelände für Hochtouren geradezu ideal ist.

In diesem Fall wurde ich von Martin Fülöp und seiner Kamera verfolgt. Danke für das feine Hometrail-Video!

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stoaberg

Einige Anläufe haben Colin Stewart und ich gebraucht, aber nun ist unser Video aus den Loferer Steinbergen endlich im Kasten. Während meiner Erkundungstour war ich mir ob der Exposition mancher Sektionen noch nicht ganz sicher, wie gut der imposante Gipfel fahrbar sein würde. Insbesondere die lange Traverse unterhalb des Gipfelaufbaus bereitete mir Kopfzerbrechen. Tatsächlich war diese sogar ziemlich gut fahrbar, aber seht selbst:

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wie auf schienen

läuft es, wenn ich mit dem Lieblingsradl auf einem meiner absoluten Lieblingstrails unterwegs bin. Der Weg ist nicht allzu schwer, alles gelingt mit Leichtigkeit und es bleibt Zeit für Spielereien.

Und durch die bewährte Zusammenarbeit mit Andi kann sogar beim Filmen so etwas wie Flow entstehen:

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steep satisfaction

Es gibt Trails, die ich nicht unbedingt jeden Tag fahren muss. Ich spreche von anspruchsvollen Steigen und Wegen, auf denen ich jede Schlüsselstelle kenne, die mich richtig fordern und die somit schonungslos die aktuelle Form aufdecken.

Der Steig in Andis Video gehört zu ebendieser Sorte, eine knackige Passage reiht sich an die nächste. Stellt sich auf einem solchen Gradmesser allerdings heraus, dass man eh nicht so schlecht drauf ist, weichen die gemischten Gefühle einer tiefen Zufriedenheit.

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back to the future

oder: Grüße aus der Vergangenheit!

Über 2 Jahre ist es her, dass ich mit Andi und Ali unterwegs war. Dass Andi das Videomaterial nun doch verarbeitet hat, freut mich besonders! Hier das lange gereifte Video:

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highlands

August 2014: Der Sommer ist im Alpenraum weitgehend ausgeblieben, das Wetter ist schottisch. Was tut man in diesem Fall als gipfelhungriger Radlfahrer? Man schnappt seine Freundin und fährt in das Land, das dem regnerischen, nass-kalten Wetter seinen Namen verleiht.

Wir fliegen Edinburgh an und verbringen zunächst zwei Nächte in Schottlands sehenswerter Hauptstadt; Sightseeing steht am Programm. Den besten Überblick verschafft man sich am Arthur’s Seat. Die Gesteinsformationen des ehemals vulkanischen Haushügels von Edinburgh sind an sich schon sehenswert, der Ausblick auf die Stadt selbst ist aber auch nicht schlecht.

Am dritten Tag bekommen wir unser Mietauto, verstauen das Bike und machen uns auf den Weg in Richtung Norden. Ein kleiner Küstenort nahe Elgin ist unser Ziel. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase haben wir uns mit dem Linksverkehr arrangiert, die Schaltfehler werden seltener und der Blick zunehmend frei für die malerische Landschaft mit ihren Postkarten-Häusern.

Zunächst wollen wir die Cairngorms erkunden. Die zahlreichen Munros bilden das ideale Terrain für ausgedehnte Touren. Als Munro bezeichnen die Schotten Berge mit einer Höhe von knapp 1000 Metern (genau genommen 914,4 m bzw. 3000 ft). Wir starten eine Tour auf den höchsten Munro der Cairngorms, den Ben Macdhui. Mit seinen 1309 m Höhe galt er lange Zeit als höchste Erhebung Großbritanniens, ehe ihm nach genauerer Vermessung der Ben Nevis den Rang ablief. Nach der Degradierung zum zweithöchsten Gipfel gab es sogar Pläne, Steine aufzuschichten, um den Ben Macdhui wieder zum höchsten Berg zu machen. Umgesetzt wurden die Pläne nicht, aber zumindest angefangen hätten sie schon mal…

Durch den Cairngorms National Park verläuft auch der Fluss Spey, der namensgebend für die Speyside, die zentrale Whiskyregion Schottlands ist. Der Besuch einer der zahlreichen Destillerien lohnt sich in jedem Fall; vor allem, wenn man ein Whisky-Tasting mitmacht.

Unsere nächste längere Autofahrt führt uns auf die Insel Skye. Wir statten dem Old Man of Storr einen Besuch ab und freuen uns über die Sonnenstrahlen, die auf die stürmische Küste der Insel treffen.

Am Heimweg besuchen wir dann noch das Eilean Donan Castle. Aus meiner Sicht zu Recht eines der beliebtesten Fotomotive Schottlands.

Der Westen Schottlands hat es uns angetan und wir beschließen, über Ullapool Richtung Norden weiterzufahren. Die Westküste mit ihren fast Fjord-ähnlichen Einschnitten lässt uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Wirklich überwältigt bin ich, als ich bei Kaiserwetter am Gipfel des Stac Pollaidh stehe.

Sobald man in die Abfahrt startet, ist man gut beraten, den Blick von der atemberaubenden Kulisse wieder auf die nächsten paar Meter vor dem Vorderrad zu lenken; es geht gleich richtig zur Sache. Der Granit des Gipfelaufbaus bietet enorm viel Halt und sorgt für das notwendige Selbstvertrauen, um auch knifflige Stellen zu meistern.

Kaum zu glauben, aber auch in derart stufigem und verblocktem Gelände kann man eine Art „Flow-Zustand“ erreichen. Plötzlich sind Passagen fahrbar, die bergauf noch zu steil ausgesehen haben. Auch nachdem ich den felsigen Gipfelaufbau hinter mir gelassen habe, will noch die ein oder andere Felsstufe überwunden werden.

Das Tempo nimmt sukzessive zu und gegen Ende hin wird es sogar richtig flott.
Die Tour stellt sich als derart lohnenswert heraus, dass wir beschließen, sie am Folgetag ein zweites mal in Angriff zu nehmen. Beim ersten Gipfelsturm hatte der Fotorucksack mit der Spiegelreflexkamera noch verweigert, selbständig mitzukommen und ist lieber daheim geblieben. Dafür ist an diesem Tag ein kleines Video entstanden:

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too early

Alle Tourenpläne klingen sensationell, wenn man gemütlich mit Freunden bei einem Bier sitzt. Wenn der Wecker dann kurz vor 2:00 Uhr Früh läutet, wünscht man sich mitunter eine Planrevision.

Egal, ausgemacht ist die Tour, also wird gestartet.

Spätestens gegen 07:00 Uhr sind alle Strapazen vergessen, als sich die Sonne über eine Wolkendecke hebt, um Stefan, mir und einem neuen Tag entgegenzublinzeln. Leiwand wars!

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