Archive for September, 2007

Wheelie-Session am Aquädukt

Posted by admin on September 26, 2007

AquäduktEine Idee, die mir mindestens ein oder zwei Jahre im Kopf herumgeisterte, konnte ich am 17. September 2007 endlich in die Tat umsetzen.

Ziel war, ein Aquädukt der Wiener Hochquellwasserleitung im Wheelie zu überqueren. Da der Aquädukt seit vielen Jahren für Fußgeher und dementsprechend natürlich auch für Radfahrer gesperrt ist, war der Zugang nicht ganz einfach. Mein großer Dank gilt hier meinem Bruder Flo, der mir schon bei den Vorbereitungen half, ebenso wie seinen beiden Freunden Consti und Andreas, die es mir mit Leitern ermöglichten den heiß ersehnten Spot zu erreichen.

Ich hatte anfangs einige Bedenken, ob ich den Wheelie, der mir sonst recht suverän gelingt, auch über den ganzen Aquädukt halten könnte; speziell mögliche Tiefblicke machten mir sorgen. Zwar gibt es auf beiden Seiten ein Geländer, doch man weiß ja nie…

Zum Glück ging alles glatt und das Gefühl in der Abendsonne über ein so mächtiges Bauwerk zu surfen war überwältigend, ganz zu schweigen von der großen Erleichterung.

Fotografisch festgehalten wurde die Aktion von meiner Freundin Birgit mit einer Nikon D80 und meinem Helden in Sachen Fotografie, ausgerüstet mit einer Canon 1D Mark III, Roland Ferenci

Mit Blick auf Mödling

Posted by admin on September 26, 2007

Mit Blick auf MödlingMein guter Freund Roland beschäftigt sich schon einige Jahre immer intensiver mit dem Thema Fotografie. Mittlerweile besitzt er zwei Profikameras und hat, neben einem Heim-Fotostudio, ein großes Spektrum an Objektiven, Blitzen und sonsitgem Fotozubehör zusammengetragen. Was wäre also naheliegender, als zu versuchen ihn für eine Fotosession zu gewinnen?

Gesagt, getan, zwar konnten wir keine große Reise antreten um atemberaubende Fotos am Berg zu machen, weil Roland ein viel beschäftigter Mensch mit unzähligen Hobbys ist, doch soll eine eben solche Aktion noch diesen Herbst oder in der nächsten Saison folgen.

Als Spot für das “Probeshooting” wie Roland es nannte, wählte ich die felsigen Steige unweit des Schwarzen Turms und der Augengläser über den Dächern Mödlings. Trotz ständig wechselnder Lichtverhältnisse gelangen einige sehr gute Aufnahmen und ich freue mich schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Projekte.

An dieser Stelle kann ich einen Klick auf Roland´s Homepage: www.ferenci.at nur empfehlen; zwar wird der geneigte Besucher dort wenig zum Thema Sportfotografie finden, auf seine Kosten sollte dennoch jederman(n) kommen.

Am Dach Niederösterreichs

Posted by admin on September 26, 2007

That´s Freeride05. August 2007, ein “Traum-Tagerl”, dementsprechend muss eine richtig große Biketour her!

Nach dem Zusammentreffen von Alex und mir mit unseren Kollegen aus Bruck und Umgebung, Horstl und Wolfgang, in Reichenau, traten wir an, den höchsten Gipfel Niederösterreichs zu erstürmen. Höchster Gipfel? Klingt nach einer langen Abfahrt, allerdings wollen die Höhenmeter auch bergauf geschafft werden und dies ist leider nicht ausschließlich auf Forststraßen möglich, sondern besteht der Aufstieg zu einem großen Teil darin, sein Bike geschultert durch dichte Latschenfelder zu manövrieren. Nach dem gröbsten Teil des Uphills und einer kurzen Rast versuchten wir uns unauffällig unter die Flip-Flop Touristen zu mischen, die den Weg bis hierher mit der Zahnradbahn zurückgelegt hatten (in Wirklichkeit bin ich nur neidisch). Nach einer gemütlichen Rast auf der Fischerhütte und Inanspruchnahme der kulinarischen Verköstigung durch eben diese, hieß es: Sattel tief, VRO zurück, Protektoren und Helm auf und get ready to race!

1600hm, in Worten: eintausendsechshundert Höhenmeter Abfahrt vom Allerfeinsten. Auf malerischen Wiesenhängen beginnend, wird der Trail schnell steiniger und anspruchsvoll. Nach den gerölligen Passagen oberhalb der Baumgrenze, weiß der im Mittelteil flowige Trail mit der ein oder anderen Schlüsselstelle zu begeistern. Im unteren Drittel wartet ein steiles und großes Geröllfeld als Highlight der Tour, da muss man den Preis der Laufräder kurz vergessen und einfach lossurfen, ein tolles Gefühl.

Resümierend einer der selektivsten Trails, oder wie Horstl sagen würde: “durchgehend mit recht an gutem Anspruch!”.

Die besten Fotos gibts HIER

Kärnten: Radln bei Freunden

Posted by admin on September 26, 2007

Kärnten is a Wahnsinn!Kärnten is a Wahnsinn!

Der Werbespruch aus der Kärnten-Tourismus-Werbung triffts genau!

Schon letztes Jahr war ich für ein paar Tage am Wörthersee auf Urlaub, doch machte mir da das Wetter einen Strich durch die Rechnung und die Freeride-Highlights rund um die Kärntner Seen blieben mir verwehrt und lediglich zu einer einzigen kleinen Ausfahrt im strömenden Regen konnte ich mich überwinden.

Ganz anders, Juli 2007: Genau die heißeste Woche hatten wir uns ausgesucht, das macht das Biken zwar recht anstrengend, aber nochmal wollte ich nicht darauf verzichten. Wie schon im Vorjahr erklärte sich mein Freund Michael bereit, das Guiding für mich zu übernehmen. Er hatte einen Gipfel in den Karawanken in Visier genommen, rund 1000hm galt es bergauf zu überwinden, etwa zwei Drittel davon auf gemütlichen Forststraßen. Zuerst ging es auf österreichischer Seite bergauf bis zum Grat, wo ein Schild uns auf slowenisch Willkommen hieß. Nach einigen Zehnermetern zweigten wir von der Forststraße ab um eine Hütte auf slowenischer Seite anzusteuern. Ein freundlich wirkender Hüttenwirt (verstanden hab ich kein Wort…) krädenzte uns einen starken slowenischen Kaffee und dazu Strudel.

Nach dieser vorzüglichen Rast machten wir uns auf, die letzten Höhenmeter hinter uns zu bringen. Wieder am Grat angekommen wurden wir mit einer prächtigen Fernsicht, sowohl ins österreichische Kärnten, als auch auf die slowenische Seite belohnt. Der obere Teil der Abfahrt war recht anspruchsvoll, bzw. an einigen Stellen sehr gefährlich, sodass wir uns immer wieder zum Schieben und Tragen der Bikes entschieden. Nachdem wir die schwierigsten Stellen hinter uns gebracht hatten, gewann der Trail immer mehr an Fahrfluss und nach einer fanstischen, nie endenwollenden Abfahrt wurden wir unweit unseres Ausgangspunktes wieder ausgespuckt.

Die Bilder findet ihr HIER.

Auf der Suche nach Varianten

Posted by admin on September 26, 2007

Auf der Suche nach VariantenEs gibt Berge mit gemütlichen Forststraßenauffahrten und traumhaften Abfahrten, sodass man kaum in Versuchung kommt nach alternativen Wegen ins Tal zu suchen.

Dabei zahlt sich ein solcher Blick über den Tellerrand oft mehr als aus, wie Alex und ich im Frühling 2007 wiederholt feststellten.

Der, im oberen Teil sehr technische Trail weist einige Passagen mit viel Geröll auf, die eine gute Bikebeherrschung erfordern.

Nach dem schwierigen Teil oberhalb der Baumgrenze, wird der Trail, je näher man dem Fuß des Berges kommt, immer flüssiger fahrbar; der feuchte Waldboden und glitschige Wurzeln erfordern dennoch volle Konzentration.

Die neue Abfahrtsvariante begeisterte uns derart, dass wir die Tour wenig später mit unserem Kollegen Horstl wiederholten und fotografisch festhielten.

Felsiger Gipfel im Süden Niederösterreichs

Posted by admin on September 26, 2007

Iron-HorstlSchon seit letztem Winter lockte dieser Gipfel an der niederösterreichisch-steirischen Grenze. Die Karte versprach eine Auffahrt bis auf 1200 Meter, weitere 500hm sollten per pedes bezwungen werden und als Entlohnung wartete theoretisch eine 1000hm Abfahrt vom Feinsten.

Eines der ersten Wochenenden in diesem Jahr mit stabilem Wetter und schneefreien Gipfeln nutzte ich zusammen mit Alex und Horstl um die vermutlich erste Befahrung des Gipfels in die Tat umzusetzen. Die erste Hälfte des Anstieges, die auf Forststraßen zurückgelegt wurde, war schnell geschafft, danach folgten 200hm auf denen höchstens Horstl seinen Spaß hatte, nicht umsonst ist er als “Aufi-Trialer” bekannt. Am letzten Teil des Aufstiegs mussten wir unsere bikes in gewohnter Weise schultern, gleichzeitig stellte sich auf diesem Abschnitt, der der Abfahrt entsprach, die Frage der Fahrbarkeit.

Nach obligatorischer Gipfelrast starteten wir in die, im oberen Teil extrem anspruchsvolle Abfahrt. Der Trail präsentierte sich verblockt und eine Schlüsselstelle reihte sich an die Andere; ein Traum für Fahrtechnikfreaks, gleichzeitig aber recht gefährlich für Fahrer und Material.

Der zweite Teil der Abfahrt war dagegen durch und durch flowig und rundete eine traumhafte Ausfahrt bei gutem Wetter ab.

HIER gehts zu den Fotos!